Juni 27

Scheiße! Ich dachte korrigieren wäre anstrengend, ich dachte plotten wäre intensiv. Alles Pillepalle gegen das Verschicken des eigenen Textes und Warten auf eine Rückmeldung. Da hat es Zweifel die mein Hirn zerfetzen, Kritik, die alles in den Boden stampft, was unter ihre imaginären Füße kommt. Die unrealistischsten Szenarien wie wem was gefallen könnte, von übertrieben euphorisch bist extrem niederschmetternd.
Nur ein Text? Mach dir doch nicht ins Hemd!, würde manch einer vielleicht sagen, aber Schreiben ist atmen, leben, ein auf Papier gebannter Herzschlag, das eigene Innerste in Schwarz und Weiß. Zumindest bei mir. Das jemand schutzlos auszuliefern ist dermaßen intim… Wahnsinn. Furcht sitzt mir im Nacken, Nervosiät schüttelt mich herum… Warten, warten, warten… und hoffen dass man so vernünftig sein wird, Kritik an dem Geschriebenen von der Kritik an der Person zu trennen. Aber kann ich das? Das was ich schreibe, bin doch ich. Ist es nicht Wahnsinn ein Buch der Öffentlichkeit zu präsentieren, es nackt jedem auszuliefern, der zufällig lesen kann?
Mensch, ich muss noch ne Menge lernen und menschenunabhängig werden steht ganz oben auf der Liste…