Oh mein Gott!

November 4

…das habe ich mir am gestrigen Tag mehr als einmal gedacht. Waren zu zweit auf dem Netzwerktreffen „United for Christ“. Hat wieder reingehauen. Erstaunlich wie man sich zugleich wie ein riesiger Haufen an Problemen und trotzdem unglaublich erfrischt und stark fühlen kann. Als wäre die persönliche Klinge geschärft worden, mit der man die täglichen Kämpfe bestreitet. Die Kämpfe sind noch da, aber man fühlt sich gewappneter.

Leider vergeht ein „Feeling“ so schnell wieder und es wird sich in den folgenden Tagen und Wochen zeigen, ob man auch ohne ein Herzgeflattergefühl fähig ist, die Klinge jeden Tag neu zu schärfen. Wetzstein anlegen und schleifen, schleifen, schleifen.
Bin aber gerade vor allen Dingen dankbar für eine neu fokussierte und eingestellte Sicht, für eine größere Aussicht, größer als mein eigenes Vorstellungsvermögen. Ja und genau die hat auch was mit dem Schreiben zutun. 😀 *Honigkuchenpferdgrins*

Na dann, auf in den Kampf…

Sie ist wieder da!

November 1

Nein, nicht ich, sondern die Schreibwut. Nachdem ich gestern in der Mittagspause begonnen hatte wieder mal ein bisschen weiterzutippen, kehrte sie zu mir zurück. Die Zeilen füllten sich so einfach, auch das Wissen darum, dass manch ein Satz später völlig umgestellt, erneuert oder auch ganz vernichtet werden muss, hielt mich nicht auf… Ich liebe sie, die Schreibwut. Buchstaben reihen sich ganz einfach aneinander und es spielt plötzlich keine Rolle mehr, wie gut es sich anhört, ob es perfekt ist oder später komplett geändert werden muss. Es geht um die Geschichte, um die Charaktere und all das lebt. Man erschafft etwas lebendig Pulsierendes. Dazu lohnt es sich zu schreiben! Nicht für Geld, fürs Veröffentlichen, für Bekanntheit oder Ruhm. Es geht die Erfüllung. Bin mir wieder einmal aus tiefstem Herzen sicher, dass Schreiben meine Bestimmung, meine Erfüllung ist, denn nichts anderes füllt mich so aus. Danke Gott, dass ich das schon so früh wissen durfte, auch wenn’s oft in Vergessenheit geriet. Schreiben und Gott. Für Gott schreiben. Mit Gott schreiben! That’s it! Yai!