Projekt: Weltenträumer

Mai 3

Manche Projektideen hab ich zwar als Kategorie erstellt, aber nicht mal ne Notiz dazu hiergelassen. Bei meinem neuesten, aktuellen Projekt, das gerade dabei ist, langsam zu mir zu fliegen (immer schön häppchenweise), will ich das anders machen.
Natürlich ist der Titel genauso zutreffend wie irreführend 😀 und verrät viel und nichts und ist natürlich nur mein persönlicher Geschichtenprojekt Kosename.
Die Geschichte wird was mit Träumen zutun haben. (Ach was) Und auch was mit Welten (echt jetzt?)
Ich bin wahnsinnig informativ, oder?
Okay, was ich verraten kann, ist, dass die Grundidee tatsächlich aus Träumen entstanden ist. Aus zwei Stück. Einem, der schon ururalt ist und einem der ein paar Jahre her ist. Zusammengeschmolzen haben sie eine fantasievolle und, wie ich finde, aufregende Mischung ergeben, der ich gerade auf der Spur bin. Denn eine Idee ist noch keine Geschichte. So und da ich nicht mehr verraten möchte, werfe ich einfach ein paar Schlagworte alias Haaaaashtags in den bloggeristischen Raum und amüsiere mich darüber, was sie mit eurer Vorstellung machen.

Schnee
Traum
Sammler
falsch
Wald
Gemälde
Atem
löschen
Leben
Wächter
Schmerz
😛

Danach ist mittendrin

Oktober 13

Nachdem ich nun die ersten groben Korrekturen vorgenommen habe, die ich schon vor Beendigung geplant habe, liegt Band 2 der Antihelden Dystopie nun friedlich beiseite. Natürlich eigentlich auf der Festplatte des Lappis, aber das wäre Papierspalterei. Und während ich so dachte, dass ich richtig happy wäre, endlich fertig zu sein und mich in neue Geschichtenwelten begeben zu können, vermisse ich meine lieben Pappnasencharaktere. Sogar die Fiesen und Merkwürdigen. Obwohl, mein liebster bleibt ja mein Herr Prota und der ist sowohl fies, als auch merkwürdig. Und toll. Und ich muss mich enorm zusammenreißen, nicht darüber nachzusinnen, wie die Geschichte der Menschen nach der letzten Seite weitergehen wird. Obwohl, so im Hinterkopf gibt es da ja die potenzielle Möglichkeit auf… aber lassen wir das.
Jetzt wird sich einer anderen Geschichte gewidmet. Meiner begonnen, wenig geplanten, nachgeplanten, überarbeiteten Büchereikinderfantasy, für die ich immer noch keinen Arbeitstitel, wenig Plot und viele geschriebene Seiten habe. Statt also wieder losschreiben zu können, heißt es plotten was das Zeug hält und das geht witzigerweise am besten mit gesclossenen Augen, im Bett herumgammelnd, der Kopf frei für Handlungsexperimente. Nur doof, dass man die Gedanken, Szenen, Dialoge nicht direkt vom Hirn aufschreiben lassen kann, sondern das hinterher noch tun muss. Aber heute ist dabei doch schon mal sehr viel Neues, Konkreteres bei rausgekommen.

Immer schön dran bleiben 🙂

Is‘ was im neuen Jahr?

Januar 10

Rein schriftstellertechnisch war der Neujahrsstart nicht wirklich bombastisch. Ich pendele zwischen Bibliotheksfantasygeschichte und zweitem Dystopieteil hin und her, schreib mal hier einen Gedankenblitz auf, eine neue Idee, stricke am Handlungsverlauf und schreibe, schreibe, schreibe nicht, da das Plotten noch zu sehr in den Kinderschuhen steckt. Wäre ja blöde zehn Seiten zu schreiben und dann festzustellen, dass mein lieblicher Handlungsfaden doch in eine andere Richtung läuft. Mööööp. Gar nicht nett wäre das.Beim zweiten Teil der Antiheldendsystopie sind seit gestern wieder ein paar kreative Himmelsleckerlis zugeworfen worden, die mich tatsächlich weiterzuführen scheinen, aber bevor ich der Brotkrumenspur weiter folge, muss ich mein zermatschtes Hirn mit viel Flüssigkeit etwas leistungsfähiger machen. Bin leicht ratlos, aber gespannt. Muss ja weitergehen. Weil… muss ja. Gott zieht immer durch bis zum Schluss. Da häng ich mich doch dran. Auch wenn hängen nicht immer einfach ist 🙂

Es grüßt erwartungsvoll das Unerwartete erwartend
das Wortweberli

P.S.: Für die, die es noch nicht oft genug gehört haben (ich schon): Wünsche euch ein gesegnetes, frohes neues Jahr!

Was nun?

Februar 18

Die Frage klärt sich langsam auf. Mein Hirn ist gerade richtiggehend vollgestopft mit „wie wird es weiter gehen“. Ich betreibe also gerade wieder mal Extrem-Plotting 😉 Und wenns das Wort nicht gibt, hab ich es eben gerade erfunden. Ich skizziere, auf Deutsch, die Handlung für Teil 2. Habe aber entschieden, dass ich, selbst wenn das gleich durchweg bis zum bitteren Ende klappen sollte, nicht sofort anfangen werde zu schreiben. Zuerst möchte ich doch Teil 1 ordentlich einmal durcharbeiten und korrigieren, bevor weitergeschrieben wird.

Dennoch bin ich total fasziniert, was für Abgründe sich gerade für meine Protas auftun und das gruselige: Ich weiß gerade selbst nicht, wohin es führt und worin es endet. Mein derzeitiges Motto deshalb gerade: Alles was in den Kopf kommt sofort rausschreiben, sonst platzt die Birne noch 🙂

Danke an die Gratulanten und Mitfieberer, die Mitfreuer und Sofort-Lesen-Woller 🙂
Ich führe schon ne Liste von Menschen, die es Probe lesen dürfen. Logikleser, Rechtschreibleser, Zielpublikumsleser, Geschlechtstestleser, Themen-garnicht-mag-Leser und viele mehr! Danke euch allen, die ihr meinem freaklyrischen Wesen mit so viel Verständnis und Toleranz begegnet.