Nachsinnen

Mai 16

Am vergangenen Wochenende durfte ich wieder einmal in den Genuss eines Schreibseminars von Mark Stibbe kommen und ich kann nur sagen, es war genau richtig für mich.
Richtige Zeit.
Richtiger Ort. (sonst hätte ich gar nicht hingehen könnten)
Richtiges Thema.
Manch einem, der zum ersten Mal auf einem von Marks Seminaren war, wird der handwerkliche Teil vielleicht etwas zu kurz gekommen sein, (obwohl der kurze Teil auch reingeknallt hat :D) aber für mich wäre eine dritte Wiederholung dessen auffrischend, aber nicht durchbrechend gewesen. Doch „aus einem geheilten Herzen schreiben“ war essenziell und unaussprechlich wichtig für mich.
Viel gelernt für Kopf, Herz und Geist. Alles dort jeweils verschlossen und versiegelt.
Und dazu noch neue Menschen kennengelernt die soooo unterschiedlich sind, was ich wahnsinnig spannend finde. Denn genauso unterschiedlich ist, was wir schreiben. Schreiben werden.
Es geht weiter. Langsam oder schnell? Sicher oder riskant? Stetig oder plötzlich?
Wer weiß, aber es ist Bewegung da.
Für mich und hoffentlich alle anderen auch.
Ach und „Aslan is (auch) on the move“ 😉

Kingdom Writing Solutions

Juni 17

Hab ich ja schon mal erwähnt. Will ich kurz vorstellen 🙂
KWS ist eine Initiative von britischen (und amerikanischen?) Menschen, die Jesus lieben und das Schreiben. Und jenen, denen es ebenso geht, professionelle Hilfe anbieten bei der Entwicklung ihrer schriftstellerischen Ideen und Projekte. Mit Lektorat, Seelsorge, Covergestaltung, und und und…
Super Sache wie ich finde, leider derzeit nur im englischsprachigen Literaturbereich verfügbar… who knows… Quatsch! Wer weiß?!

http://kingdomwritingsolutions.org/

Sommerschlaf

November 12

Die letzten Monate waren nicht bloggeristischer Emsigkeit meinerseits gekennzeichnet. Dafür habe ich statt langen Reden hab und zu einen kreativen Schnipsel geteilt. Aber genauso wie hier im Blog, waren das kleine Lichtblitze in einem langen, ziemlich leeren Winter… äh… pardon: Sommerschlaf. Was die Schreibaktivität betrifft.
Und da ich daraus nun langsam wieder heraufdämmere, sehe ich mich heute dazu in der Lage über meinen schreiberischen Status kurz einen Bericht abzuliefern…
Öhm… ich habe nicht viel geschrieben. Außer einer ominösen FanFiktion über Loki, aufgrund meiner ausbleibenden Hysterie beim wiederholten anschauen der Avengers-Filme. Und wer das jetzt für chinesisch hält, dem empfehle ich öfter mal ins Kino zu gehen und sich über den aktuellen Trend (literarisch wie cineastisch) der „Superhelden“ zu informieren. Eine Fanfiktion über einen charmant-düsteren-Bösewicht also, der in mein klassisches Fan-Beuteschema passen würde… es aber nicht tut. Das musste literarisch aufgearbeitet werden.
Das und die kurzen Fabel-Geschichten der letzten Posts waren dann wohl auch das einzige, was ich produziert habe. Abgesehen von ein paar Mails, aber ich glaub, die zählen nicht. Mist.
Dafür war ich letztes Wochenende auf einem Schreibseminar mit Mark Stibbe von „Kingdom Writing Solutions“, einer britischen Initiative, die Autoren bei allem hilft, von der Manuskriptüberarbeitung bis hin zum Cover.
Neben neuen Herausforderungen, Denkanstößen und ganz viel praktischem Handarbeitszeug, hab ich auch neue Bekanntschaften mit einem extrem bunten Strauß an Schreiberlingen gemacht… es gibt echt wahnsinnig viele Gründe zum Schreiben und noch iel mehr Arten es zu tun. Verrückt.
Und nun sitze ich hier und frage mich: Und jetzt?
Und die Frage bleibt, auch wenn meine Finger sofort eine Antwort tippen möchten. Aber wenn sie kurz warten würden, hätten Herz und Hirn die Chance zu sagen: Ihr habt auch keine Antwort.
Tja und das ist es gerade.
Keine Antworten.
Nur Fragen und ein Blick nach vorn.

Herausgefordet… Angenommen!

November 24

Uiui. Es war ein Wochenende voller Material, um das Hirn vollzustopfen, voller Herausforderungen und Emotionen. Input und Output und putput… Das kommt dabei raus, wenn man auf ein Schreibseminar geht. Horizonterweiternd, lehrreich und Fragen offen lassend. Wie ein Meißel, der Mörtel aus mancher geistigen oder schreibtechnischen Überzeugung gebrochen hat. Steine, die sich gelöst haben, aber auch solche, die jetzt fester sitzen. Ich habe jetzt sozusagen die eine oder andere Schraube locker, aber andere, sitzen auch fester. Nicht witzig. Schon mal drüber nachgedacht, dass man gar nicht alle Schrauben, die sich so im Laufe des Lebens in unser Herz und Hirn gedreht haben, braucht? Das manche vielleicht ganz schön hinderlich sein können.
Aber neben dem ganzen Handwerkskram waren ganz besonders die Gespräche wertvoll und inspirierend, grüblerisch und anregend. Tief und so unterschiedlich. Einfach bereichernd.
Die große Frage: Was jetzt? wurde zwar noch nicht konkret für mich beantwortet, aber das wird jetzt daheim erledigt. 🙂