Gute Gründe

Juli 15

Also den wirklich allerbesten Grund mit dem Testlesen nicht voranzukommen hat diese Tage mein liebstes Cousinchen vorgebracht. Ich bin wirklich begeistert, wie die Geduld plötzlich explosionsartig wachsen kann, wenn man nur nen gescheiten Grund hat 🙂 *freu freu freu*
Aber mal davon abgesehen passiert hier nicht viel. Ich hab ne Schreibpause vom himmlischen Chef verschrieben bekommen, die täglich mehr Selbstbeherrschung verlangt, weil es mich soooo in den Fingern juckt. Ist das jetzt süchtig, oder was? Jedenfalls muss ich mich tatsächlich bemühen, diese Pause zu genießen. Zumal es ja auch teilweise getarnte Warterei auf Rückmeldungen ist. Dank der Überredungskunst gewisser naher Verwandter wurde außerdem der Testleserkreis noch mal erweitert und meine Furcht, dass mein Werk für total unverständlich deklariert wird, wieder einmal wach gestupst. Aber statt ständig zwischen Angst und Begeisterung zu schwanken, hab ich mich für Hirnchillerei entschieden. Mal sehen, wann das eben auch von meinem Hirn an mein Herz dringt. Hoffentlich bald 🙂

In diesem Sinne wünsche ich allgemeine Entspannung in allen Situationen. Auch wenn ihr gerade euren Fuß mit kaum sichtbar  kleinen Tellerscherben beschossen habt. Nur so zum Beispiel.
Süßeste Sommergrüße von der S… äh mir fällt kein Wort ein 😀 Tschö!

Raus

Juli 5

Sodala die ersten Auserwählten oder auch Gestraften, je nachdem wie man es sieht, sind mit Text versorgt worden und hochadrenalisiert warte ich auf Rückmeldungen. Untätigkeit ist ja nicht so mein Ding… warten. Hurra *grml* Aber mein Kopf, Herz und Geist sind im Moment eh beschäftigt und ich stelle gerade wieder fest, dass es ja so was wie lebendige herumlaufende Menschen gibt, mit denen man sehr schöne Zeit verbringen kann. 😉
Ich hab alle lieb… 🙂

Mach mal langsam

März 12

In drei Worten die Botschaft der letzten Tage. Ich hab’s selbst gemerkt, dass ich schreibrauschig drauf war und mich geradezu nutzlos leer gefühlt habe, beim Nicht-Beschäftigen mit irgendeinem Schreibprojekt. Und dabei war ganz viel Angst. Dass ich den Anschluss an die Dystopiewelt verliere, dass ich die Kinderbuchgeschichte noch schreiben muss, solange ich noch vor Ort bin und nicht weiß wie lange das noch der Fall ist. Dann gab’s noch Trauminspiration für andere Geschichten, die aufgeschrieben werden wollten. Waaaaaah.
Um es dann in den Worten wiederzugeben, die mir durch einen ganz arg lieben Menschen von Gott weitergegebeb wurde: Mach mal ne kreative Pause. Eigentlich also genau das, was ich schon wusste, aber nicht zugeben wollte. Endlich mal produktiv sein, hat mich berauscht. So viele Jahre hab ich überhaupt nicht geschrieben aus Angst den eigenen Ansprüchen nicht zu genügen, keine Perfektion aufs Papier bannen zu können und jetzt hab ich das Gefühl all die verlorene Zeit aufholen zu müssen.
Aber ich will nicht aus Zwang schreiben, sondern aus dem Herz und mit voller Hingabe. Und das geht nur mit direkter Verbindung zur Kraft/Kreativitäs/Durchhaltequelle. Und wenn die mir sagt, ich soll Pause machen… mach ich das wohl.

Was allerdings nicht heißt, dass Ideen und Gedanken, Möglichkeiten und Szenen nicht mehr durch mein Hirn fliegen werden und bei Bedarf aufgeschreibselt werden. Unverbindlich. Lässig. Spontan.