Kopfchaos

März 5

Da sitz ich nun. Auf dem trockenen. Als würde alle Kreativität und jegliche Begeisterung langsam aus mir raussickern. Das was vorher durch die Finger in die Tastatur geflossen ist tröpfelt jetzt einfach zu Boden und versickert. *schnief*
Übertrieben? Ja, das kann ich 😀 Aber dennoch veranschaulicht dieser Akt des Dramatisierens meinen derzeitigen Zustand des Nichtstuns, bei dem sich Hirn, Seele und Geist viel zu schnell wieder ans Nichtschreiben gewöhnen, so dass in Kürze das Aufraffen zum Schreiben oder Korrigieren wieder eine immense Tortur darstellen könnte. Das Problem dabei ist, dass ich nicht recht weiß, was ich tun kann. Fürs Korrigieren brauch ich noch ein bisschen Abstand, um mich erneut in mein Kinderbuchbüchereiprojekt zu stürzen fehlt mir… ähm… auch irgendwas. Okay, ich gebs ja zu, ich bin unmotiviert. Motiviert irgendwas zu tun und völlig unmotiviert, sobald es Konkreter wird. Ist das einleuchtend? Ja schon gut, wann war ein Blick in meine Gehirnwindungen ohne vorherige Korrektur schon mal einleuchtend für Außenstehende. Deshalb denkt man ja, bevor man redet. Meistens. Manche.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Ich weiß net was ich machen soll. Nix machen geht so einfach, sit aber auf Dauer sehr doof. Diese Erkenntnis wird mich jedoch nicht weiterbringen.
Lösung: Beten wie ne Wilde… nein eigentlich still werden und fragen was dran ist.
Aber still werden ist da nun mal mehr als „Klappe halten“ und besonders schwierig, wenn das Leben um einen herum aufgewühlt wird, wie ein Haufen gepeitschter Wellen. So sitze ich also in tiefster Antriebslosigkeit inmitten eines Sturmes und werde hin und her geworfen. Versuche die Augen geschlossen zu halten und die Schneeflockenstimme Gottes herauszuhören.
Hallo?

Rare Anwesenheit

November 29

Damit vermag ich gerade enorm zu glänzen.
Grund ist der morgige anstehende Kinderterror an meinem netten, gemütlichen Arbeitsplatz. Eine Nacht, zwei Betreuerinnen und zwanzig Kinder. Wird das gut gehen? Werden die Schlafsäcke sie verschlingen? Oder die Kinder sie taubschreien? Dies und mehr erfahren sie Freitag ab 20:00 Uhr.

Na ja, SIE erfahren es wohl nie, aber ich werde es morgen wissen und mich damit in das Chaos des gebastelten Vorbereitens begeben und meine geliebten Protas in den Mittagspausen besuchen. Das Wochenende bringt dann jede Menge Gebetsaktion, inklusive Aufbau eines Gebetsraumes  in der Stadtkirche… Also Schlafentzug, Kinderterror und Arbeit.

Was das mit Schreiben zutun hat?
Ganz einfach: Genau DAS werde ich wohl an diesem Wochenende nicht mehr schaffen, denn Sonntag nach Beendigung des Aufbaus gibt es dann nur noch eines: Schlafen..schlafen…schlafen… Hallelujah! Irgendwie wird das sehr genial 😀 Lasst uns die Stadt mit Gebet erschüttern. (mein Kopf wackelt schon)