Wie nenn ich das Kapitel?

Oktober 28

Autoren und ihre Probleme. Immer wenn ich ein neues Kapitel anfange, überlege ich, was da drin vorkommt und wie es heißen könnte. Komme dann aber zu dem Schluss, dass ich gar nicht weiß, wann das Kapitel wo enden wird, verschiebe das Betiteln und hole das nach, wenn es fertig ist. Finde ich viel einfacher. Sinnvoller. Dann kommt immer irgendwas in mein Hirn.

Aber eigentlicher Anlass des Posts ist natürlich die regelmäßige selbstaufbauende Verkündigung meines Fortschritts. Deshalb ist es immer positiv, wenn ich viel poste, auch wenn der Inhalt über „hurra, wieder fünf Seiten geschrieben“ meist nicht hinausgeht. Poste ich nen Monat gar nichts, kann man davon ausgehen, dass der Fortschritt irgendwo bei Null Komma irgendwas herumkrebst. Tatsächlich habe ich aber heute Morgen/Mittag die unmagische 20Seiten (DIN A4) Grenze erreicht und stelle fest, dass alles irgendwie langsamer läuft, als gedacht, oder besser: Mehr Seiten benötigt. Also habe ich wenig Chancen auf eine Reduzierung der Endseitenzahl im Vergleich mit dem Vorgänger.

Außerdem ist gerade alles sehr depri. Protas sind depri, passende Musik dazu ist depri und in Wirklichkeit herrscht allergenialstes Herbstwetter mit Rupfwolken und blauem Himmel und Wuschelrauschewind und fliegenden Blätterhaufen, in die man reinhupfen und seinen Begleiter bewerfen kann. Ich sag nur: Kinderspielplatz bei Regensturm. 😀 Habt Spaß, solange man das da draußen noch kann!

Status: müde

Januar 10

Irgendwie bin ich sehr müde, aber muss jetzt doch mal wieder einen kurzen Statusbericht loslassen:

Kapitel: 18
Seiten: 142
Wörter: 80.000

Ausstehende Aufgaben:

  • Zeitleiste erstellen
  • Übersicht „Wer weiß wann was“ erstellen
  • Hinterher-Recherchen anstellen
  • Vergessene Mini Sequenzen einfügen (Stichwort: Beruhigungsmittel und Backsteinhäuser)

Okay… das ergibt alles immer weniger Sinn… hoffentlich morgen wieder mehr *gähn* Traurige, dramatische und wichtige Szenen zu schreiben nimmt mich irgendwie fast genauso arg mit, wie meine Charaktere. Mensch ist das anstrengend. Und sooooo genial!

Ich ziehe von Dannen mit einem müden Grinsen im Gesicht. Ziel in Sicht.

Ganz plötzlich war sie da…

November 10

Hiermit darf ich das Erreichen der 70-Seiten-Markierung verkünden. Meine Güte, ich habs vor lauter Tippsen gar nicht bemerkt. Zu blöde, dass die Pause auf Arbeit nur ne Stunde lang ist, gerade dann ist man so richtig schön im Schreibfluss. Na ja, meistens 😀 Ob die 100er Marke wohl bis Ende des Jahres erreicht werde kann? Kann sicher… aber wird? Ich bin selbst mal gespannt und grusele mich bei dem Gedanken, wie der Text bei späterer rigoroser Überarbeitung nocn zusammenschrumpfen wird.

Ausreden

Oktober 30

Ich hab eine! Ich hab eine! Aufgepasst:

Ich musste erst schnell übers Wochenende das Reziexemplar von „Die Wächter von Enruah“ lesen und natürlich darüber reflektieren UND selbstverständlich gleich darauf mit der Rezension beginnen…

Ihr wisst, was jetzt kommt? Genau… Deshalb konnte ich leider leider nicht an der Maskendystopie weiterarbeiten. *schnief*

Übrigens ich suche verzweifelt nach jemandem, der mir bisweilen verbal in den Ar…Po tritt und meine Faulheit als das entlarvt was sie ist. Nämlich.. Faulheit. Ich wünschte nur ich würde mir meine Ausreden selber glauben können, sich selbst immer entlarven zu müssen ist sehr nervenaufreibend und demütigend.

Das Ergebnis des Wochenendes ist also: Prota und Lewin hocken immer noch im Wald, es ist Nacht, das Pferd ist futsch und… tja wie man wohl merkt, die Handlung fließt jetzt nicht mehr mit der Geschwindigkeit von Harz, sondern liegt bewegungslos auf dem Boden wie ein Häufchen… irgendein Häufchen. Äh… Seite 62! Olé olé 😛