Ausreden

Oktober 30

Ich hab eine! Ich hab eine! Aufgepasst:

Ich musste erst schnell übers Wochenende das Reziexemplar von „Die Wächter von Enruah“ lesen und natürlich darüber reflektieren UND selbstverständlich gleich darauf mit der Rezension beginnen…

Ihr wisst, was jetzt kommt? Genau… Deshalb konnte ich leider leider nicht an der Maskendystopie weiterarbeiten. *schnief*

Übrigens ich suche verzweifelt nach jemandem, der mir bisweilen verbal in den Ar…Po tritt und meine Faulheit als das entlarvt was sie ist. Nämlich.. Faulheit. Ich wünschte nur ich würde mir meine Ausreden selber glauben können, sich selbst immer entlarven zu müssen ist sehr nervenaufreibend und demütigend.

Das Ergebnis des Wochenendes ist also: Prota und Lewin hocken immer noch im Wald, es ist Nacht, das Pferd ist futsch und… tja wie man wohl merkt, die Handlung fließt jetzt nicht mehr mit der Geschwindigkeit von Harz, sondern liegt bewegungslos auf dem Boden wie ein Häufchen… irgendein Häufchen. Äh… Seite 62! Olé olé 😛

Faultier

Oktober 22

Sie sind ja irgendwie goldig, aber auch irgendwie keine Helden… und übers Wochenende war ich mal wieder eins. Ein Faultier. Freitag freigehabt, Samstag Besuch gehabt, ansonsten… äh… gegammelt. Meine Prota hockt also immer noch auf diesem Gaul mit Lewin und reitet durch die Stadt gen Wald auf dem Weg ein Wunder zu suchen und währenddessen kratzt mein männlicher Hauptcharakter daheim ab. Und ich lege die Hände in den Schoss und lasse sie warten. Mensch, wenn die überhaupt noch mal so wollen, wie ich will oder irgendetwas tun, was geplant war, kann ich froh sein. Vermutlich tanzen sie mir bei der schreiberischen Rückkehr auf der Nase herum und ich lasse es mir gefallen, weil ich so ein schlechtes Gewissen habe.

In diesem Sinne: Hinan, hinan. In den finsteren Wald der Verstoßenen!

Oktobertief und Regenhoch

Oktober 9

Wettermäßig.

Und schreibtechnisch auch… bisher zumindest. Jetzt ist es offiziell: Urlaub ist ein Schreibkiller. Oder ein Faulheitsförderer. Je nachdem wie man es nimmt. Dafür sind die Arbeitspausen zur Zeit sehr produktiv. Na ja, um genau zu sein: Seit heute sind die Arbeitspuausen sehr produktiv. Haha.

Habe ja kurz gedacht, dass ich mich nach der langen Gammelphase meiner  Geschichtee und den Charakteren entfremdet hätte, bin aber heute erstaunlich gut wieder reingekommen. Nur etwas gruselig, wie sich Seite um Seite füllt und obwohl ich das Gefühl habe, die Handlung gut voranzutreiben, es immer mehr wird, ohne dass ich von derzeit 60 notwendigen Szenen irgendwie schon bei nem Viertel wäre. Aaaaaah.

Schreiben rockt so sehr! Ich sage es echt jedem. Das genialste Gefühl dabei ist, wenn man während dem Schreiben aus jeder Zeile und in den Fingern, bis hinein ins Herz mehr Leben pulsieren spürt, als um sich herum. Dann beginnt das Manuskript lebendig zu werden. Ein tolles Gefühl! Dranbleiben… mehr davon 😉