November 12

Die letzten Monate waren nicht bloggeristischer Emsigkeit meinerseits gekennzeichnet. Dafür habe ich statt langen Reden hab und zu einen kreativen Schnipsel geteilt. Aber genauso wie hier im Blog, waren das kleine Lichtblitze in einem langen, ziemlich leeren Winter… äh… pardon: Sommerschlaf. Was die Schreibaktivität betrifft.
Und da ich daraus nun langsam wieder heraufdämmere, sehe ich mich heute dazu in der Lage über meinen schreiberischen Status kurz einen Bericht abzuliefern…
Öhm… ich habe nicht viel geschrieben. Außer einer ominösen FanFiktion über Loki, aufgrund meiner ausbleibenden Hysterie beim wiederholten anschauen der Avengers-Filme. Und wer das jetzt für chinesisch hält, dem empfehle ich öfter mal ins Kino zu gehen und sich über den aktuellen Trend (literarisch wie cineastisch) der „Superhelden“ zu informieren. Eine Fanfiktion über einen charmant-düsteren-Bösewicht also, der in mein klassisches Fan-Beuteschema passen würde… es aber nicht tut. Das musste literarisch aufgearbeitet werden.
Das und die kurzen Fabel-Geschichten der letzten Posts waren dann wohl auch das einzige, was ich produziert habe. Abgesehen von ein paar Mails, aber ich glaub, die zählen nicht. Mist.
Dafür war ich letztes Wochenende auf einem Schreibseminar mit Mark Stibbe von „Kingdom Writing Solutions“, einer britischen Initiative, die Autoren bei allem hilft, von der Manuskriptüberarbeitung bis hin zum Cover.
Neben neuen Herausforderungen, Denkanstößen und ganz viel praktischem Handarbeitszeug, hab ich auch neue Bekanntschaften mit einem extrem bunten Strauß an Schreiberlingen gemacht… es gibt echt wahnsinnig viele Gründe zum Schreiben und noch iel mehr Arten es zu tun. Verrückt.
Und nun sitze ich hier und frage mich: Und jetzt?
Und die Frage bleibt, auch wenn meine Finger sofort eine Antwort tippen möchten. Aber wenn sie kurz warten würden, hätten Herz und Hirn die Chance zu sagen: Ihr habt auch keine Antwort.
Tja und das ist es gerade.
Keine Antworten.
Nur Fragen und ein Blick nach vorn.