November 1

Nein, nicht ich, sondern die Schreibwut. Nachdem ich gestern in der Mittagspause begonnen hatte wieder mal ein bisschen weiterzutippen, kehrte sie zu mir zurück. Die Zeilen füllten sich so einfach, auch das Wissen darum, dass manch ein Satz später völlig umgestellt, erneuert oder auch ganz vernichtet werden muss, hielt mich nicht auf… Ich liebe sie, die Schreibwut. Buchstaben reihen sich ganz einfach aneinander und es spielt plötzlich keine Rolle mehr, wie gut es sich anhört, ob es perfekt ist oder später komplett geändert werden muss. Es geht um die Geschichte, um die Charaktere und all das lebt. Man erschafft etwas lebendig Pulsierendes. Dazu lohnt es sich zu schreiben! Nicht für Geld, fürs Veröffentlichen, für Bekanntheit oder Ruhm. Es geht die Erfüllung. Bin mir wieder einmal aus tiefstem Herzen sicher, dass Schreiben meine Bestimmung, meine Erfüllung ist, denn nichts anderes füllt mich so aus. Danke Gott, dass ich das schon so früh wissen durfte, auch wenn’s oft in Vergessenheit geriet. Schreiben und Gott. Für Gott schreiben. Mit Gott schreiben! That’s it! Yai!