März 12

In drei Worten die Botschaft der letzten Tage. Ich hab’s selbst gemerkt, dass ich schreibrauschig drauf war und mich geradezu nutzlos leer gefühlt habe, beim Nicht-Beschäftigen mit irgendeinem Schreibprojekt. Und dabei war ganz viel Angst. Dass ich den Anschluss an die Dystopiewelt verliere, dass ich die Kinderbuchgeschichte noch schreiben muss, solange ich noch vor Ort bin und nicht weiß wie lange das noch der Fall ist. Dann gab’s noch Trauminspiration für andere Geschichten, die aufgeschrieben werden wollten. Waaaaaah.
Um es dann in den Worten wiederzugeben, die mir durch einen ganz arg lieben Menschen von Gott weitergegebeb wurde: Mach mal ne kreative Pause. Eigentlich also genau das, was ich schon wusste, aber nicht zugeben wollte. Endlich mal produktiv sein, hat mich berauscht. So viele Jahre hab ich überhaupt nicht geschrieben aus Angst den eigenen Ansprüchen nicht zu genügen, keine Perfektion aufs Papier bannen zu können und jetzt hab ich das Gefühl all die verlorene Zeit aufholen zu müssen.
Aber ich will nicht aus Zwang schreiben, sondern aus dem Herz und mit voller Hingabe. Und das geht nur mit direkter Verbindung zur Kraft/Kreativitäs/Durchhaltequelle. Und wenn die mir sagt, ich soll Pause machen… mach ich das wohl.

Was allerdings nicht heißt, dass Ideen und Gedanken, Möglichkeiten und Szenen nicht mehr durch mein Hirn fliegen werden und bei Bedarf aufgeschreibselt werden. Unverbindlich. Lässig. Spontan.