Januar 19

Nein.
Aber übers Schreiben unterhalten. Viel darüber gelernt. Und über Worte und Sprache und wozu sie noch gut sind, außer zum herunterkritzeln. Sind nicht Gold, nicht Silber und doch Reichtum. Geschenk zum Weiterschenken und eine der wenigen Instrumente, mit denen das Herz der Menschen berührt werden kann.
Darüber hinaus wurde das Bett mit Stadt- und Landkarten belagert, Bücher über Sagen und Geschichte im Bottwartal ausgebreitet und gewühlt, gewühlt, gewühlt. Also mit den Augen. Von links nach rechts. So lesen und so. Über seltsame Edelleute, heute anders verlaufende Flüsse und Stadtmauern, die heute nicht mehr existieren. Recherche ist wahnsinnig aufregend, wenn es einfach darum geht die ganze schillernde Farbigkeit von benötigten Infos in sich einzusaugen… sich darüber Gedanken machen, wo man die richtigen Infos herbekommt, wenn trotz aller Forschung immer noch was fehlt: Horror. *grml*
Tja aber immerhin beschert die Recherche mir demnächst eine Miniaturreise inklusive Bergwanderung. Man will ja wissen, wo ungefähr seine Protagonisten mal herummarschieren werden, auch wenn es nur in einer Parallelwelt ist. (Haha, Andeutungen machen ohne Erklärungen ist toll :D)

Das Fazit des Tages also: Reden und forschen ist gut und nötig. Aber man fühlt sich nach beidem nicht so effizient und erfolgreich und glücklich, wie nach einer flüssigen Schreibsession. Morgen dann wieder.