Juni 19

Also ich geb’s ja ungern zu, aber Fakt ist, dass das mit dem jeden Tag schreiben ist auf Dauer echt ein Kampf. Genauso wie ich um jeden Tag Zeit mit Gott kämpfen muss. Gegen meine Faulheit, meine Bequemlichkeit und einen vollen Terminkalender. Und nicht immer gehe ich in beiden Fällen als Sieger hervor. Aber wer nicht kämpft, hat schon verloren, rischdisch? Würd‘ ich sagen 🙂
Aber davon mal abgesehen war ich für meine Verhältnisse (haha) ganz fleißig und plötzlich…. *mit dem Zauberstab wink* war der Showdown von der Büchereigeschichte rum. Rumdidum und ich trau mich gar nicht den Abschnitt noch mal zu lesen, weil er mir sicher voll mies vorkommen wird. Zu schnell, zu gefühllos, zu mickrig. Oh man, diese Ansprüche an das knallwuchtigpompöse Ende immer. Deshalb werde ich meine drei Freunde… oh pardon, es sind ja gerade nur noch zwei Freunde plus ein seltsamer Typ, der immer noch potenzielle Gefahr darstellt minus ein Freund, der nicht einfach tot sein kann… Jedenfalls die drei Übriggebliebenen werde ich jetzt erstmal mit imaginärer Tinte und sehr realem Tastenrattern nach Hause schicken und dann… Na ja dann wartet sowieso noch das Einfügen zweier Kapitel rückwirkend auf mich und ob ich mich dann gleich an eine komplette Überarbeitung mache ist mehr als fraglich. Schließlich muss eine gewisse Dystopie auch noch von ihrem maßlosen Adjektivüberfluss befreit werden *hust* Vielen Dank *hust* an die dezenten Hinweise der Verwandten *hust* und das vernichtende Adjektiv-Wegradikalisierungsurteil von Herrn Stibbe… Bin froh, dass das nicht an mich persönlich ging, sondern hübsch allgemein war. Ich liebe sie trotzdem, diese knuffigen, vielfältig einsetzbaren, zauberhaften… äh Adjektive. 😉
Lange Rede, viele Rätsel und Unklarheiten? Tja wie üblich also. Ich ende mit dem gleichen Ergebnis wie letztes Mal: Putzen ist Realität. 😉 Und, damit das nicht zu eintönig ist, übermittle ich viele Fellgrüße von einem gewissen roten Kater mit gewaltig schlechter Laune. Derzeit!
An die Staubsauger und Besen und Wischmopps!