Alle Posts der Kategorie Rezension

Rezension zu „Für immer die Seele“ von Cynthia J. Omololu

März 24

ImmerdieSeeleAls die 16-jährige Cole den Londoner Tower besichtigt, wird sie von einer unglaublich realistischen Vision heimgesucht: Sie erlebt eine Jahrhunderte zurückliegende Enthauptung! Und dieses Erlebnis bleibt kein Einzelfall. Wohin Cole auch geht, was sie auch berührt, seit Kurzem fühlt sie sich ständig in andere Zeiten und an fremde Orte versetzt. Wird sie vielleicht verrückt? Nur einer scheint sie zu verstehen: der Amerikaner Griffon, den sie in London kennenlernt. Doch Stück für Stück entdeckt Cole, welch dunkles Geheimnis sie und Griffon verbindet. Kann sie dem Jungen, den sie liebt, wirklich vertrauen?

Ich mag kein Rosa, aber dieses Cover habe ich geliebt. Verträumt, zauberhaft. Wunderschön. Und auch die Titelwahl finde ich sehr stimmig. Das sind die Dinge, für die es den zweiten Stern gibt. Ansonsten, ärgere ich mich nämlich richtig über das Buch. Dafür gibt es viele Gründe. Die fangen bei Winzigkeiten wie der konstruiert cool wirkenden Spitznamenwahl „Cole“ für Nicole und „Kat“ für Katharina an und gehen bis zu einer seicht dahinplätschernden und dazu noch leicht vorhersehbaren Handlung.

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Rezension zu „Das Tagebuch“ von Thomas Franke

März 15

Wie immer auch auf Lovelybooks und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Rezensenten

———————————-Tagebuch

Leon Weber ist bei den Überresten des Château de Chamilot in Frankreich auf der Suche nach den Überresten des historischen König Artus. Doch alles, was von seinem Team zunächst gefunden wird, ist ein altes Tagebuch aus der Zeit der französischen Revolution. Unzufriedene Geldgeber, misstrauische Nachbarn, Stromausfall und ein umherstreifender Wolf. Die Probleme sind zahllos, doch plötzlich rücken sie alle in den Hintergrund. Das seltsame Tagebuch beginnt zu verschwinden und verändert wieder aufzutauchen. Fehlende Seiten tauchen aus dem Nichts auf, der Einband ist weniger beschädigt als zuvor und Leon beginnt in die Seiten einzutauchen. In das Leben der Angélique de Vantes.

„Das Tagebuch“ von Thomas Franke hat mich mit seinem wunderschönen, geheimnisversprechenden Cover geködert und die Seitenzahl übersehen lassen. Mit über 500 Seiten kann man nämlich nicht von einem Schmöker für Zwischendurch sprechen, erfreulicherweise ist der geradlinige Schreibstil jedoch stramm gerafft und die Handlung entwickelt eine so große Sogwirkung, dass keine Langeweile aufkommt. Die Handlung ist dreigeteilt. Abschnitte, die in der Gegenwart spielen und aus Leons Sicht geschildert werden, wechseln sich mit Tagebucheinträgen von Angélique ab, denen meist eine Passage vorangeht oder folgt, in der aus der Sicht der jungen Frau die Geschehnisse um den Eintrag herum erzählt werden.

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„Luca Puck und der Herr der Ratten“ von Michael Kleeberg

Dezember 11

Auch auf Lovelybooks
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LucaPuck

Als die 11-jährige Luca entdeckt, dass sie mit ihrem Kater Scottie sprechen kann, ist sie auch schon mittendrin im Abenteuer. Denn Scottie ist ein weiser Kater, und auf dem großen Friedhof in Paris steht die erneute Herrschaft der Ratten und ihres Herrn bevor – und nur die weisen Katzen können dies verhindern. Gemeinsam machen sich Luca, ihr Freund Aristid und Scottie auf, das Unglück abzuwenden.

 

„Luca Puck und der Herr der Ratten“ ist äußerlich relativ unspektakulär gestaltet , beinahe ein wenig düster und dass ausgerechnet eine Metzgerei den Großteil des Covers einnimmt ist geradezu mysteriös. Doch hinter diesen zwei Buchdeckeln eröffnet sich ein fabelhafter Schatz für Kinder, aber auch für schatzsuchende Erwachsene. Weiterlesen…

„Die Wächter von Enruah“ von Timo Braun

November 5

Wie gehabt, auch auf LovelyBooks zu lesen und bald auch bei der AGcR.

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Jakobs Leben ist gewöhnlich. Er studiert BWL, wohnt in einer WG, in der Spannungen an der Tagesordnung sind und redet nicht mit seinem Vater. Einziger Lichtblick ist Evertale, ein Computerspiel, in dem er in die Rolle des ruhmreichen Kriegers Darian schlüpfen kann. In der Welt von Evertale ist Jakob alles, was er in der Realität nicht ist. Stark, angesehen und überlegen. Eines Tages trifft er dort jedoch auf Quentin, eine Figur die unglaublich real mit ihm interagiert und ihm einen Auftrag erteilt. Bringe dem Herrscher von Enruah eine Schriftrolle und tausche sie gegen drei andere.

Trotz des merkwürdigen Auftraggebers nimmt er die Herausforderung an und setzt damit eine Reise in Gang, die er nie für möglich gehalten hätte. Eine Verfolgungsjagd auf dem Meer, ein Strudel und plötzlich befindet sich Jakob tatsächlich in Enruah, dem Land das es nirgendwo in Evertale gibt. Und er hat auch nicht mehr Tastatur und Bildschirm vor der Nase, sondern steckt in Darians Kriegerkörper. Plötzlich ist das scharfe Schwert, das er trägt eine tödliche Waffe und kein Haufen Pixel am Bildschirm und sein Auftrag könnte über Leben und Tod entscheiden.

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