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Fünf Hälften

September 20

Fünf halbe Male hab ichs jetzt durch. Fehlt noch genau eine Hälfte, um bei drei Korrekturdurchgängen anzukommen. Also jetzt, so im Verhältnis, liest sich das wie ein Klacks. Gerade kommt es mir jedoch sehr viel länger vor. Alle Kapitel mit dem männlichen Prota sind geschafft, jetzt liegen die mit Lady Hauptperson vor mir und irgendwas sagt mir, dass das komplizierter wird. Doch es gibt ja einen neuen Antrieb, der mich zum Dranbleiben bringt und jeden Gedanken ans Trödeln austreibt: Ich will endlich wieder schreiben. Seit erster Fertigstellung im Februar hab ich nix mehr geschrieben und das ganze Redigieren lässt im Punkt „Kreativitätsentfaltung“ doch sehr zu wünschen übrig. Ich bin quasi auf Entzug und will, will, will jetzt mit dem zweiten Teil anfangen.

Dem letzten Lobpreisgodi sei Dank, hab ich auch vom Kreativchef gezeigt bekommen, wie es weiter geht. Bis zur Hälfte war ja alles schon hübsch geplottet, aber dann plötzlich gähnendes Nichts. Zwar ist das jetzt immer noch da, aber die Richtung hat sich total verändert. Handlung und Charaktere werden in eine Richtung steuern, die mir eine Gänsehaut macht und die ich nicht für möglich gehalten hätte. Ob sie das aushalten? Ich weiß auch nicht, denn da fehlt noch so viel in der weiteren Handlung. Ich bin soooowas von gespannt und darf jetzt wohl lernen, im Vertrauen auf Gott loszulegen, ohne schon den ganzen Plan zu kennen. Hm, woher kommt mir das bekannt vor? Ach ja richtig, aus dem wahren Leben 😀 Hätte ich mir ja denken können!

In der dritten Runde

September 7

Habe vor einigen Tagen die dritte Korrekturrunde gestartet und bin echt schockiert, was mir doch wieder alles durchgeschlüpft ist 😀 Derzeitige Strategie: Ich springe zwischen den Kapiteln hin und her um nicht in den Sog der Geschichte zu geraten und brav Abstand zu bewahren. Erst werden alle Kapitel aus der Sicht von Prota 1 geändert, dann alle von Prota 2. Ob das super schlau ist? Bin ich mir ja totaaaaal sicher 😀 Fünf Kapitel geschafft, 22 noch zu erledigen *seufz*

Gar nicht so leicht…

August 31

Das ist natürlich die Untertreibung des Tages. Es ist bombig schwer einer offenen, ehrlichen, nichts desto trotz schonungslosen Kritik eine Antwort zu schreiben. Aber das ist leichter, als zu dem Punkt zu kommen, die Antwort überhaupt schreiben zu können, ohne Minderwertigkeitsanfälle zu bekommen. (oder Heulkrämpfe? Okay, das war zu dick aufgetragen, ich hatte keine Krämpfe!!!) ;)Nach einigen Wochen der Verdauung und Zwiesprache mit dem Herrn Himmelspapa, nach Grübeleien und Fragen, nach Gefühlswirrwarr und wachsendem Frieden… äh fühlt sich so ne Kritik immer noch an wie ein Backstein, der mit überdimensionalen Tackernadeln in dein Herz getackert wurde, aber… es ist auch Sicherheit da. Frieden. Manches muss man ändern. Nicht perfekt. Muss aber auch nicht. Und manches muss man (okay, nicht man: ICH) auch lassen. So wie es ist. Manches ist so wie es sein sollte. Und wenn das jetzt doch nicht stimmt, dann hoffe ich, dass der kreative Berater und letzte Entscheidungsinstanz meines Schaffens (auch bekannt als Heiliger Geist) bald die Notbremste zieht und sagt: „Äh… warte mal, da haste was falsch verstanden)

Danke Gott fürs Durchstehen. Danke fürs Aushalten. Danke fürs an-der-Hand-halten. Danke, dass du Chaos mit Stille tauschst.

Kurz

Juni 23

Ich möchte in aller Kürze verkünden, dass Korrekturphase Nummer 2 soeben zu Ende gegangen ist. Juchheeee! So meine lieben Testleser… mal sehen ob ich über meinen riiiiiesigen Schatten rüberkomme und euch in nächster Zeit mit meinen Schreibgespinsten belästige.

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