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Heute schon geschrieben?

Januar 19

Nein.
Aber übers Schreiben unterhalten. Viel darüber gelernt. Und über Worte und Sprache und wozu sie noch gut sind, außer zum herunterkritzeln. Sind nicht Gold, nicht Silber und doch Reichtum. Geschenk zum Weiterschenken und eine der wenigen Instrumente, mit denen das Herz der Menschen berührt werden kann.
Darüber hinaus wurde das Bett mit Stadt- und Landkarten belagert, Bücher über Sagen und Geschichte im Bottwartal ausgebreitet und gewühlt, gewühlt, gewühlt. Also mit den Augen. Von links nach rechts. So lesen und so. Über seltsame Edelleute, heute anders verlaufende Flüsse und Stadtmauern, die heute nicht mehr existieren. Recherche ist wahnsinnig aufregend, wenn es einfach darum geht die ganze schillernde Farbigkeit von benötigten Infos in sich einzusaugen… sich darüber Gedanken machen, wo man die richtigen Infos herbekommt, wenn trotz aller Forschung immer noch was fehlt: Horror. *grml*
Tja aber immerhin beschert die Recherche mir demnächst eine Miniaturreise inklusive Bergwanderung. Man will ja wissen, wo ungefähr seine Protagonisten mal herummarschieren werden, auch wenn es nur in einer Parallelwelt ist. (Haha, Andeutungen machen ohne Erklärungen ist toll :D)

Das Fazit des Tages also: Reden und forschen ist gut und nötig. Aber man fühlt sich nach beidem nicht so effizient und erfolgreich und glücklich, wie nach einer flüssigen Schreibsession. Morgen dann wieder.

Geschichtsunterricht

Juli 17

Lang lang ist’s her, doch manche von uns, speziell Famis und Bibliothekare erinnern sich noch… Da gab es das Schlagwort. Ein scheinbar gar nicht so harmloser Begriff, griffig, einprägsam. Und symbolisierte auch ebensolches. Schlagwörter wurden gebraucht, um an die richtige Information, das richtige Buch zu kommen. Ein Filter in der Flut der Informationen im so passend betitelten Informationszeitalter.
Nun ja, zu dieser Zeit wurden Schlagwörter sorgfältigst und nur aus einer bestimmten, in einem Verzeichnis festgelegten Auswahl ausgesucht und dann auf kleine beige Karteikarten geschrieben, die gemeinsam dann den heute urzeitlich anmutenden „Zettelkatalog“ bildeten. Ein Verzeichnis aus Schlagwörtern, denen die zum jeweiligen Schlagwort passenden vorhandenen Bücher zugeordnet wurden. Dies machte das Recherchieren nach Thema möglich.

Und jetzt erlebt dieses berufsgeheime Wort, das bisher nur Menschen mit besonderer Ausbildung, fachmännisch und wohl überlegt benutzten und vergaben plötzlich eine Renessaince. Nämlich als „Hashtag“. Ja echt jetzt? Tatsache, Hashtags sind, mal abgesehen von der vermutlich nur technhisch relevanten Raute, absolut nichts Neues. Zumindest für Leute, die beruflich schon immer mit Recherche und Informationsbeschaffung und – filterung zutun hatten. Bzw. dies leisten mussten. Und im neuen Look mit cooler Raute und englischem Namen kommt es daher das Hashtag und tut so, als wäre es was Neues. Hoffe, ihr seid jetzt eines besseren belehrt, nein darüber informiert worden.

Denn, Leute, seien wir mal ehrlich. Was wirklich, wirklich Neues, gibt’s heute doch gar nicht mehr. War allet schon mal da, kleidet sich heute meist nur in mordernem Kleidchen und schon ist es hip 😀

Das war das Wort zum Donnerstag, weil es schreibtechnisch sonst nichts Neues gibt, außer einer (Himmel sei Dank) kompletten Datenrettung und dem nervenzerfetzenden Vorgang der Auswahl eines neuen Notebooks. Und den beinahe Ohnmachtsanfällen bei den Mindestpreisen. 😀

Was nun?

Februar 18

Die Frage klärt sich langsam auf. Mein Hirn ist gerade richtiggehend vollgestopft mit „wie wird es weiter gehen“. Ich betreibe also gerade wieder mal Extrem-Plotting 😉 Und wenns das Wort nicht gibt, hab ich es eben gerade erfunden. Ich skizziere, auf Deutsch, die Handlung für Teil 2. Habe aber entschieden, dass ich, selbst wenn das gleich durchweg bis zum bitteren Ende klappen sollte, nicht sofort anfangen werde zu schreiben. Zuerst möchte ich doch Teil 1 ordentlich einmal durcharbeiten und korrigieren, bevor weitergeschrieben wird.

Dennoch bin ich total fasziniert, was für Abgründe sich gerade für meine Protas auftun und das gruselige: Ich weiß gerade selbst nicht, wohin es führt und worin es endet. Mein derzeitiges Motto deshalb gerade: Alles was in den Kopf kommt sofort rausschreiben, sonst platzt die Birne noch 🙂

Danke an die Gratulanten und Mitfieberer, die Mitfreuer und Sofort-Lesen-Woller 🙂
Ich führe schon ne Liste von Menschen, die es Probe lesen dürfen. Logikleser, Rechtschreibleser, Zielpublikumsleser, Geschlechtstestleser, Themen-garnicht-mag-Leser und viele mehr! Danke euch allen, die ihr meinem freaklyrischen Wesen mit so viel Verständnis und Toleranz begegnet.

Memo an mich

Januar 16

Ausstehende Aufgaben:

  • Zeitleiste erstellen
  • Übersicht “Wer weiß wann was” erstellen
  • Hinterher-Recherchen anstellen (Thema: Geburt)
  • Vergessen/Ändern: Backsteinhäuser, Körperüberwachung
  • Fremd-Technikcheck machen lassen
  • Szenen rigoros überarbeiten: Badegehampel, Geschichtenabend, Ende von Kapitel 13 (S.114)

Wehe jemand hat davon irgendwas verstanden!!!

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