Alle Posts der Kategorie Bücherei-Fantasy

Heute schon geschrieben?

Januar 19

Nein.
Aber übers Schreiben unterhalten. Viel darüber gelernt. Und über Worte und Sprache und wozu sie noch gut sind, außer zum herunterkritzeln. Sind nicht Gold, nicht Silber und doch Reichtum. Geschenk zum Weiterschenken und eine der wenigen Instrumente, mit denen das Herz der Menschen berührt werden kann.
Darüber hinaus wurde das Bett mit Stadt- und Landkarten belagert, Bücher über Sagen und Geschichte im Bottwartal ausgebreitet und gewühlt, gewühlt, gewühlt. Also mit den Augen. Von links nach rechts. So lesen und so. Über seltsame Edelleute, heute anders verlaufende Flüsse und Stadtmauern, die heute nicht mehr existieren. Recherche ist wahnsinnig aufregend, wenn es einfach darum geht die ganze schillernde Farbigkeit von benötigten Infos in sich einzusaugen… sich darüber Gedanken machen, wo man die richtigen Infos herbekommt, wenn trotz aller Forschung immer noch was fehlt: Horror. *grml*
Tja aber immerhin beschert die Recherche mir demnächst eine Miniaturreise inklusive Bergwanderung. Man will ja wissen, wo ungefähr seine Protagonisten mal herummarschieren werden, auch wenn es nur in einer Parallelwelt ist. (Haha, Andeutungen machen ohne Erklärungen ist toll :D)

Das Fazit des Tages also: Reden und forschen ist gut und nötig. Aber man fühlt sich nach beidem nicht so effizient und erfolgreich und glücklich, wie nach einer flüssigen Schreibsession. Morgen dann wieder.

Träumereien

Januar 12

Das „frohe neue Jahr“ spare ich mir 🙂
Und auch wenn es eigentlich einer längeren Erklärung bedarf, verkünde ich jetzt einfach mal dreist und kommentarlos: DAS WIRD MEIN JAHR!

So das hätten wir geklärt. Ein Rückblick auf vergangene Großschreibtaten ist auch nicht vonnöten, da keine vollbracht wurden, ich habe an der Bibliotheksstory herumgeplottet und modifiziert, redigiert, gekürzt was schon da war und stehe ich den Startlöchern zum endlich Weiterschreiben, tanze aber noch ums Loslegen drum herum wie ein hyperventilierendes Hühnchen, wie ich beschämt zugeben muss. Nun ja, jeden Tag ein neuer Versuch von schreibhaftiger Kühnheit 🙂

Mein Hirn und Geist sind allerdings auch gerade anderweitig in Aktion, nämlich beim Träumen. Wie jetzt, da ist das Hirn doch aus… ja stimmt. Aber beim Erinnern, dokumentieren und auslegen braucht man doch ziemlich viel Konzentration und vor allen Dingen offene Geistohren. Aber wahnsinnslohnenswert. Und für alle Paranoiden unter euch: Nein, ich wende mich überhaupt und gar nicht irgendwelchen esoterischen Esoteriksachen zu, sondern mach es wie Daniel und Josef… äh also so ne Art junge, kleine, Anfängerjosefine oder Daniela. Für Übungsträume bin ich natürlich immer offen, haha 🙂

Und manchmal träume ich auch einfach nur geniale Ideen, die als Fundament oder Aufhänger für zukünftige Geschichten Verwendung finden.

So und damit zurück an den Laptop, der noch immer auf eine abenteuerliche Beschreibung des „Verlorenen Magazins“ wartet. *muahahahaha*

Danach ist mittendrin

Oktober 13

Nachdem ich nun die ersten groben Korrekturen vorgenommen habe, die ich schon vor Beendigung geplant habe, liegt Band 2 der Antihelden Dystopie nun friedlich beiseite. Natürlich eigentlich auf der Festplatte des Lappis, aber das wäre Papierspalterei. Und während ich so dachte, dass ich richtig happy wäre, endlich fertig zu sein und mich in neue Geschichtenwelten begeben zu können, vermisse ich meine lieben Pappnasencharaktere. Sogar die Fiesen und Merkwürdigen. Obwohl, mein liebster bleibt ja mein Herr Prota und der ist sowohl fies, als auch merkwürdig. Und toll. Und ich muss mich enorm zusammenreißen, nicht darüber nachzusinnen, wie die Geschichte der Menschen nach der letzten Seite weitergehen wird. Obwohl, so im Hinterkopf gibt es da ja die potenzielle Möglichkeit auf… aber lassen wir das.
Jetzt wird sich einer anderen Geschichte gewidmet. Meiner begonnen, wenig geplanten, nachgeplanten, überarbeiteten Büchereikinderfantasy, für die ich immer noch keinen Arbeitstitel, wenig Plot und viele geschriebene Seiten habe. Statt also wieder losschreiben zu können, heißt es plotten was das Zeug hält und das geht witzigerweise am besten mit gesclossenen Augen, im Bett herumgammelnd, der Kopf frei für Handlungsexperimente. Nur doof, dass man die Gedanken, Szenen, Dialoge nicht direkt vom Hirn aufschreiben lassen kann, sondern das hinterher noch tun muss. Aber heute ist dabei doch schon mal sehr viel Neues, Konkreteres bei rausgekommen.

Immer schön dran bleiben 🙂

Is‘ was im neuen Jahr?

Januar 10

Rein schriftstellertechnisch war der Neujahrsstart nicht wirklich bombastisch. Ich pendele zwischen Bibliotheksfantasygeschichte und zweitem Dystopieteil hin und her, schreib mal hier einen Gedankenblitz auf, eine neue Idee, stricke am Handlungsverlauf und schreibe, schreibe, schreibe nicht, da das Plotten noch zu sehr in den Kinderschuhen steckt. Wäre ja blöde zehn Seiten zu schreiben und dann festzustellen, dass mein lieblicher Handlungsfaden doch in eine andere Richtung läuft. Mööööp. Gar nicht nett wäre das.Beim zweiten Teil der Antiheldendsystopie sind seit gestern wieder ein paar kreative Himmelsleckerlis zugeworfen worden, die mich tatsächlich weiterzuführen scheinen, aber bevor ich der Brotkrumenspur weiter folge, muss ich mein zermatschtes Hirn mit viel Flüssigkeit etwas leistungsfähiger machen. Bin leicht ratlos, aber gespannt. Muss ja weitergehen. Weil… muss ja. Gott zieht immer durch bis zum Schluss. Da häng ich mich doch dran. Auch wenn hängen nicht immer einfach ist 🙂

Es grüßt erwartungsvoll das Unerwartete erwartend
das Wortweberli

P.S.: Für die, die es noch nicht oft genug gehört haben (ich schon): Wünsche euch ein gesegnetes, frohes neues Jahr!

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