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Stuhlherz schlägt

November 4

Jetzt dann jede Woche neu online: Stuhlherz schlägt. Ein Stuhl erkundet eine Stadt.

Was ist denn das? Folgendermaßen:
Als wir im Sommer mit Freunden beim Essen zusammensaßen, fiel uns auf, dass wir zwar seit vielen Jahren gern in Ludwigsburg wohnen und arbeiten, aber die Schönheit unserer Stadt noch viel zu wenig entdeckt haben. Unsere Stadt. Eure Stadt. Geboren wurde „Stuhlherz“ – eine neue Idee, das auf originelle Art in die Tat umzusetzen. Die Idee mit dem Tube-Stuhl durch die Stadt zu ziehen, um uns in unerforschte Ecken und Läden, auf Plätze und zu den Menschen hin zu begeben, die Ludwigsburg ausmachen. Die Stadt eines Stuhls, mit dem wir unterwegs sind, um sie zu erkunden, Neues zu entdecken und die Schönheit, der wir begegnen, mit euch zu teilen. Immer in Begleitung der barocken Sitzgelegenheit, auf dem jeder Platz nehmen kann. Denn das stühlerne Herz schlägt für das gleiche, wie unseres. Für Ludwigsburg.

Verstanden? Anders.

Juni 2

Es ist unheimlich interessant mal nicht mehr nur für sich wochen, monatelang zu schreiben und zu schreiben und immer nur dem eigenen Prüfen ausgeliefert zu sein. Nicht diejenige zu sein, die am Schluss entscheidet: So oder so gefällt es mir besser. Mein Versändis, mein Gefühl, mein Ohr zählt. So mache ich es.
Denn einen Roman schreibt man… pardon… schreibe ich zuallererst dass er mir… äh Gott gefällt. Okay okay… ich drehe die Prioritäten ja noch um. Das Gute daran ist, dass wenn er eine Verbesserung vorschlägt, sich mir bisher immer erschlossen hat, dass es tatsächlich besser ist. Wir sind also meist auf einer Welle.
Schreibt man jedoch i.A. 🙂 ist das plötzlich anders. Man verwendet Wörter, ganz gezielt und meint etwas zu bewirken. Ganz gezielt. Aber da sitzt auf der anderen Seite jemand anders, der dieses Wort völlig anders versteht. Und das verändert die komplette Wirkung eines Satzes, vielleicht sogar des ganzen Textes vollkommen. Und ich denke nur: Oooooh, ach so kann man das auch verstehen? Wäre ich irgendwie nie von selbst drauf gekommen.
Das kann schockierend sein, aber auch ungemein aufregend. Horizonterweiternd. Erleuchtend, denn ich werde wieder daran erinnert, dass ich zwar in meinem Kopf sitzen und mit mir einer Meinung sein kann, aber das Menschen nun mal anders sind. Wie sie denken, wie sie Worte fühlen und hören. Was sie damit verbinden. Neue Möglichkeiten eröffnen sich und ich werde vielleicht vor der ein oder anderen Dummheit bewahrt, weil ich wohlmöglich zu einem sehr kleinen Teil gehöre, der ein Wort nicht negativ versteht. (Was jetzt ein theoretisches Beispiel ist)
Es fordert das bequem mit sich selbst gerade so zurechtkommende Selbst auf, den Hintern hochzuheben und sich auf anderes einzulassen. Nicht, um das andere einfach so zu übernehmen, besser oder richtiger als das eigene Empfinden und Denken zu finden. Sondern einfach um dem gestaltlosen Worterklärungsduden im eigenen Kopf eine neue Möglichkeit hinzuzufügen. Eine neue Erklärung.
Anders ist nicht richtig und nicht falsch. Es. Ist. Einfach. Anders

Atmosphäre einfangen

April 28

Ist gerade die Mini-Auftragsarbeit, die ich mache. Natürlich schriftlich. Mit Worten. Den Atem eines Raumes einfangen. Toll. Mit Bildern wäre das einfacher. An einem Beispiel will ich das veranschaulichen. Den komplexen Denkprozess und die kreativchaotische Schreibarbeit beim Entwerfen eines kurzen Textes, der genau treffen muss zu beschreiben ist… äääh… schwierig. Viel einfacher ist es einfach mal ein Bild zu posten. Authentisch aus meinem geliebten Krönchenkonzeptionsblock.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mal ehrlich… das sagt doch alles 😀