Alle Posts der Kategorie Lesen

„Luca Puck und der Herr der Ratten“ von Michael Kleeberg

Dezember 11

Auch auf Lovelybooks
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LucaPuck

Als die 11-jährige Luca entdeckt, dass sie mit ihrem Kater Scottie sprechen kann, ist sie auch schon mittendrin im Abenteuer. Denn Scottie ist ein weiser Kater, und auf dem großen Friedhof in Paris steht die erneute Herrschaft der Ratten und ihres Herrn bevor – und nur die weisen Katzen können dies verhindern. Gemeinsam machen sich Luca, ihr Freund Aristid und Scottie auf, das Unglück abzuwenden.

 

„Luca Puck und der Herr der Ratten“ ist äußerlich relativ unspektakulär gestaltet , beinahe ein wenig düster und dass ausgerechnet eine Metzgerei den Großteil des Covers einnimmt ist geradezu mysteriös. Doch hinter diesen zwei Buchdeckeln eröffnet sich ein fabelhafter Schatz für Kinder, aber auch für schatzsuchende Erwachsene. Weiterlesen…

„Die Wächter von Enruah“ von Timo Braun

November 5

Wie gehabt, auch auf LovelyBooks zu lesen und bald auch bei der AGcR.

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Jakobs Leben ist gewöhnlich. Er studiert BWL, wohnt in einer WG, in der Spannungen an der Tagesordnung sind und redet nicht mit seinem Vater. Einziger Lichtblick ist Evertale, ein Computerspiel, in dem er in die Rolle des ruhmreichen Kriegers Darian schlüpfen kann. In der Welt von Evertale ist Jakob alles, was er in der Realität nicht ist. Stark, angesehen und überlegen. Eines Tages trifft er dort jedoch auf Quentin, eine Figur die unglaublich real mit ihm interagiert und ihm einen Auftrag erteilt. Bringe dem Herrscher von Enruah eine Schriftrolle und tausche sie gegen drei andere.

Trotz des merkwürdigen Auftraggebers nimmt er die Herausforderung an und setzt damit eine Reise in Gang, die er nie für möglich gehalten hätte. Eine Verfolgungsjagd auf dem Meer, ein Strudel und plötzlich befindet sich Jakob tatsächlich in Enruah, dem Land das es nirgendwo in Evertale gibt. Und er hat auch nicht mehr Tastatur und Bildschirm vor der Nase, sondern steckt in Darians Kriegerkörper. Plötzlich ist das scharfe Schwert, das er trägt eine tödliche Waffe und kein Haufen Pixel am Bildschirm und sein Auftrag könnte über Leben und Tod entscheiden.

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Rezension – „Waterfall“ von Lisa T. Bergren

Oktober 16

Auch auf LovelyBooks

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Am Anfang geht alles ganz schnell.
Gabriella (Gabi) und ihre Schwester Evangelina (Lia) begleiten ihre Mutter, eine Archäologin, zu einer etruskischen Ausgrabungsstätte in Italien. Nicht freiwillig und nicht aus Spaß, im Gegenteil. Gabi, aus deren Sicht in der Ich-Person erzählt wird, treiben Langeweile und Trotz so weit, dass sie unerlaubt ein altes Etruskergrab betritt. Und als sie und ihre Schwester einige merkwürdige Abdrücke an der Wand berühren, werden sie in einen Zeitstrudel gesaugt. Gabi findet sich im 14ten Jahrhundert wieder. Allein. Mitten in einer Schlacht zwischen zwei verfeindeten Familien und in einem drohenden Konflikt der Städte Siena und Firenze (Florenz). Und obwohl der Adelssohn Marcello in ihr Schmetterlingsgefühle weckt, gibt es für sie nur ein Ziel: Sie muss ihre Schwester wieder finden und zurückkehren.

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„Der geheime Blick“ von Erin Hunter (Warrior Cats – Die Macht der Drei, Bd. 1)

September 30

Auch auf LovelyBooks
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So beginnt also die dritte Staffel der Warrior Cats im Deutschen. Mit einem wunderschönen Cover und einem bei mir eher gemischten Eindruck.
Wieder ist es ein charakterlicher Neubeginn, denn auch wenn uns die Charaktere aus der ersten und zweiten Staffel erhalten bleiben, rücken wie vormals Feuerstern und Graustreif, nun auch Brombeerkralle, Eichhornschweif und Blattsee in den Hintergrund und die Stimmen der drei Enkel Feuersterns erzählen uns ihre Geschichte. Löwenpfote, Distelpfote und Häherpfote (zu Anfang noch Junge) kommen zu Wort. Dabei dominiert vor allen Dingen Häherpfote, der mit seiner Blindheit eine einzigartige Sichtweise auf die Geschehnisse hat. Und sicher wäre er ein Sympathieträger, wenn sein abweisender, verbitterter Charakter nicht wäre, der jedes positive Wort, jedes Gefühl der Zuneigung von anderen, einfach von sich stößt und schon zu Beginn seines Lebens alles und jeden zu hassen scheint.
Zugegeben, das ist durch seine Blindheit durchaus plausibel und verständlich, aber mit der Zeit auch frustrierend und zum Schluss ist es einfach nur noch  ägerlich, dass sich dieser am häufigsten sprechende Hauptcharakter zwischen erster und letzter Zeile kein bisschen entwickelt. Eher noch in lezter Sekunde einen frustrierenden Rückschritt in Richtung Machtgier tut.

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