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Offene Fragen

Januar 14

Entweder es ist normal, dass sich gegen Ende eines Jahres wichtige Fragen über noch wichtigere Entscheidungen im Leben häufen und man gleich für den Anfang des nächsten Jahres alle antworten will, oder… dieses neue Jahr hält für mich und geliebten Anhang viel… viel bereit.
Nur leider habe ich es versäumt unnachgiebig nachzuhaken und stehe jetzt, da das neue Jahr längst nicht mehr ganz so funkelnagelneu ist, immer noch mit einem gigantischen Haufen Fragen da, der mich mindestens zehn Meter überragt. Okay, könnte auch damit zusammenhängen, dass ich mich mäuseklein fühle, im Angesicht der beängstigenden Tragweite, die die Fragen und Entscheidungen habe, aber das macht es kaum weniger beängstigend.
Als ich noch dachte, ich würde ja kaum in den nächsten fünf Jahren überhaupt ein Manuskript fertig schreiben, war’s noch einfacher. Da waren es ich und ein weißes Blatt Bildschirmpapier und eine Tastatur, aus der Staub und Katzenhaare rieselten, wenn ich sie umdrehte. Tja und jetzt sind es Leser und Verlage, Mails und Briefe und viel zu viel Zeit des Wartens um sich nicht das Hirn aus dem Kopf zu… na ja… hirnen.
Falls also jemand einen Geheimtipp bezüglich „Warten und Zukunft auf sich zukommen lassen, währenddessen Gegenwart genießen“ hat, dann immer her damit. Habe nämlich gerade das gleiche blöde Gefühl wie meine Prota, die seit über einem Monat im Dunkeln hockt und einen schlafenden Typ beobachtet, während sie statt Gottes Reden nur das Echo ihrer eigenen Gedanken hört.

In diesem Sinne… immer noch erwartungsvoll aber mal wieder mit eigener Ungeduld konfrontiert: „Hallo, ich brauche dich!

Is‘ was im neuen Jahr?

Januar 10

Rein schriftstellertechnisch war der Neujahrsstart nicht wirklich bombastisch. Ich pendele zwischen Bibliotheksfantasygeschichte und zweitem Dystopieteil hin und her, schreib mal hier einen Gedankenblitz auf, eine neue Idee, stricke am Handlungsverlauf und schreibe, schreibe, schreibe nicht, da das Plotten noch zu sehr in den Kinderschuhen steckt. Wäre ja blöde zehn Seiten zu schreiben und dann festzustellen, dass mein lieblicher Handlungsfaden doch in eine andere Richtung läuft. Mööööp. Gar nicht nett wäre das.Beim zweiten Teil der Antiheldendsystopie sind seit gestern wieder ein paar kreative Himmelsleckerlis zugeworfen worden, die mich tatsächlich weiterzuführen scheinen, aber bevor ich der Brotkrumenspur weiter folge, muss ich mein zermatschtes Hirn mit viel Flüssigkeit etwas leistungsfähiger machen. Bin leicht ratlos, aber gespannt. Muss ja weitergehen. Weil… muss ja. Gott zieht immer durch bis zum Schluss. Da häng ich mich doch dran. Auch wenn hängen nicht immer einfach ist 🙂

Es grüßt erwartungsvoll das Unerwartete erwartend
das Wortweberli

P.S.: Für die, die es noch nicht oft genug gehört haben (ich schon): Wünsche euch ein gesegnetes, frohes neues Jahr!

Wisst ihr was…

Dezember 12

Ich weiß g’rad gar nix mehr!

Kann ja gar nicht sein

Juni 22

Endspurt, dachte ich… nachdem ich gestern in der Mittagspause mit der Überarbeitung bis Seite 179 gekommen war und abends ein bisschen freie Zeit zur Verfügung stand, war ich überzeugt: Das schaff ich. Also gestern Abend zwei Männer im Wohnzimmer quatschen lassen und losgelegt. Tja und eineinhalb Stunden oder waren’s zwei? Jedenfalls spät am Abend mit fettem Grinsen auf dem Gesicht ins Bett getrollt! Fertig! Juchuuuu… Den Freudentanz hab ich mir gespart, weil wie gesagt Besuch anwesend war, der sonst sicher gleich probelesen wollte.

So, heute stehe ich auf, kopierte die Datei rüber auf den USB Stick, um ihn später auszudrucken und sehe plötzlich das Änderungsdatum. 21.6. alles klar. Mittagszeit? Ich öffne das Dokument, schaue mir eine signifikante Stelle ganz am Schluss an, von der ich noch weiß, was ich alles gestrichen hab. Tadaaaa… alles wieder da. Bis ich auf die Idee kam, dass ich statt dem doc. Dokument, das neue docx Format genommen und überspeichert hatte, war diese Datei schon mit der alten ersetzt. Warum bin ich manchmal einfach so schnell? Hirn anschalten. Jedenfalls sind jetzt die letzten 15 – 20 Seiten futsch, unzurückholbar und ich bin immer noch nicht fertig.

Langsam nervt das auf den Füßen Herumgetrete… Will gar nicht wissen, was ohne die anwesende himmlische Sonderschutzbeauftragten noch abgehen würde… Jedenfalls.. ist die Stimmung jetzt eindeutig: *grummel* Bleibt nur zu sagen: Scheiße!

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